Tempelgrüsse aus…

Siem Reap

Die Zeit vergeht wie im Flug hier. Ich kann nicht glauben, dass wir Myanmar schon wieder vor 10 Tagen verlassen haben. Kommt wahrscheinlich auch davon, dass man in Asien sehr viel Zeit mit Warten verbringt. Auf Busse, Züge, Tuk Tuk’s, Flugzeuge, Essen, einfach alles. In Wien wäre man wohl dauergereizt, aber hier gewöhnt man sich relativ schnell daran, dass das Leben langsamer ist, und man fängt schnell an es zu genießen. Asien ist gut fürs Seelenwohl. Für mich gibt es keinen besseren Ort um meine Gedanken zu sortieren und Kraft zu tanken.

Nach unserer Woche im Land der Pagoden waren wir für ein paar Tage auf Zwischenstopp in Bangkok um eine weitere Mitreisende zu treffen. Für mich hieß es dann erstmal auf in Richtung Süden. Ich war definitv reif für die Insel. Also ab in den Nachtbus nach Chumporn -Nein das hab ich mir nicht ausgedacht, es heißt wirklich so 😉

Wartezeit von 4 Stunden am Pier inklusive, um endlich aufs Boot nach Koh Tao zu steigen, zu einem meiner absoluten Lieblingsplätze in Thailand.

Hier war wirklich erstmal abschalten, entspannen und Leben genießen angesagt mit so wenig Internet wie nur möglich. Diese Insel übt ihren ganz eigenen Zauber aus. Es gibt so viele, die eigentlich nur ein paar Tage bleiben wollen, aus denen aber mehrere Monate werden. Und ich kann es absolut nachvollziehen. Dieses Fleckchen Erde strahlt eine solche Ruhe aus, wie ich es nur selten erlebt habe. Und auch wenn es nun mein dritter Besuch hier war, kann ich wohl nie genug von diesen Sonnenuntergängen bekommen. Es ist ein atemberaubendes Farbenspiel. Für mich die schönsten Sonnenuntergänge der Welt.

Leider war die Zeit auch hier sehr begrenzt und wir haben uns nach ein paar Tagen Enstpannung pur, abermals aufs Boot nach Chumporn begeben um dort in den Nachtzug nach Bangkok zu steigen. Dazu kann ich nur eins sagen: Zieht euch warm an! Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Schlafwagon ist zwar echt bequem, aber unglaublich kalt. Hier gebührt ein Dank an meine liebe Oma, die mir immer brav Wollsocken strickt, von denen mich immer ein Paar auf meinen Reisen begleitet.

In Bangkok hieß es wiedermal 6 Stunden warten am Flughafen, aber darin warin wir ja eh schon geübt. Dank meiner Reisen, kann ich mittlerweile getrost auf jedem Platz schlafen. Egal ob auf einem Sessel oder am Boden. Sogar ohne Kopfhörer und Schlafmaske! 🙂

Flug Nummer 6, brachte uns an unsere Enddestination namens Kambodscha. Und hier sitze ich nun und genieße den letzten Tag in Siem Reap, bevor wir in wenigen Stunden zum letzten Ziel, dem Inselparadies Koh Rong aufbrechen. Bis dahin dauert es natürlich noch eine Weile und ich bin gespannt auf den Weg. Nachtbus, 13 Stunden, here we go…

Hannah

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