Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei 

Bangkok


Die letzten Stunden vor dem Heimflug sind immer irgendwie komisch. Einerseits freut man sich auf Daheim, andererseits trauert man jetzt schon all die schönen Dinge und Erfahrungen die man auf der Reise erlebt hat nach. Das Zurückkehren in den Alltag, die Realität ist nicht immer so leicht. Man hat ein Monat nur in den Tag hineingelebt, ohne viel Verpflichtungen oder großartiger Planung.

Was wäre wenn, …

Ich einfach hierbleibe. Alles zurücklasse. Nicht in den Flieger steige und einfach noch verlängere. Jedesmal wieder dasselbe. Doch mal abgesehen, dass ich pleite bin, meine Kleidung einfach nicht mehr sehen kann und Leitungswasser schon unglaublich vermisse, was würde es bringen die Rückkehr noch hinauszuzögern. Sicher ein paar weitere schöne Erfahrungen, Begegnungen, doch der Alltag und die Realität warten auch nach einem weiteren Monat noch auf einen. Also ändert sich rein gar nichts.

Haha, das ist wohl grade die klassische Melancholie, die jedesmal über mich hereinbricht wenns wieder heimwärts geht.

Dankbar für die schöne, turbulente, emotionale und lehrreiche Zeit, sitz ich also hier auf der Dachterrasse des Hotels und sauge noch jeden Sonnenstrahl in mir auf und freue mich auf Daheim, aber vermisse gleichzeitig das Land des Lächelns jetzt schon wieder.

Asien wir sehen uns wieder.

Wien ich komme.

Hannah

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