Weltenbummeln in: Thailand, Myanmar und Kambodscha- Part 1

Es hat nun doch eine Weile gedauert, bis ich alles niederschreiben konnte. In einem Monat passiert echt ganz schön viel und man musst erstmal alles rekapitulieren, die Gedanken ordnen und dann versuchen es bestmöglich wiederzugeben. Dies hier ist nur ein kleiner Einblick in das Erlebte, und doch ist er relativ umfangreich, ihn aber noch mehr zu kürzen wäre eine Beleidigung. Um das Lesen allerdings etwas zu erleichtern werde ich es Stück für Stück mit euch teilen.

Bangkok

Es war nun meine vierte Reise nach Asien und doch war sie wieder voller neuer Erfahrungen. Eines ist allerdings jedesmal das Gleiche. Sobald ich einen Fuß aus der Türe des Flughafens in Bangkok setze, habe ich ein Lächeln im Gesicht und ein Gefühl voll Wärme, Freude, Loslassen und Abschalten durchströmt meinen Körper. Thailand heißt wirklich nicht umsonst „Land des Lächelns“. Was genau der Auslöser für diese Emotionen ist, kann ich nicht so genau sagen. Alles zusammen irgendwie, die Vorfreude einerseits und die Erinnerung andererseits, die Menschen, die Atmosphäre, das Essen, die Farben, ja ich könnte diese Liste wohl noch ewig weiterführen.

Man steigt ins Taxi und ist sofort im bunten Treiben der Stadt gefangen. Eines nach dem anderen verlassen sie, bunter als eine Blumenwiese den Flughafen in Richtung Stadt, vollgepackt mit den Rucksäcken und Koffern von Menschen aus der ganzen Welt und jeder Menge Träume und Erwartungen an die bevorstehende Zeit.

Sobald man von der Autobahn runterfährt, kann man sich schon mal die erste Lektion im Geduld haben abholen. Es kann durchaus länger als 1 Stunde dauern, bis man zu seinem Hotel gelangt. Man steckt oft 20 Minuten an der selben Stelle fest, ohne auch nur einen Zentimeter vom Fleck zu kommen. Im vollklimatisierten Auto (was in Asien so viel heißt wie gefühlte minus 5 Grad) und ohne direkte Luftverpestung, hat man so aber wenigstens genügend Zeit um alle ersten Eindrücke in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Das ist auch echt gut so, denn wenn Bangkok eines ist, dann intensiv. So kann sich so mancher schon erschlagen fühlen bei der ersten Begegnung.

Man sagt es gibt Menschen, die diese Stadt lieben und solche, die sie hassen. Dazwischen scheint nichts zu existieren. Extreme, die aufeinanderprallen. Was wiederum zu Bangkok passt. Denkt man da an die Touristenmeile Khao San Road, wo in den Erdgeschossen der Gebäude, die Souveniershops oder zahlreiche Bars und Restaurants beherbergen, Tag für Tag Unmengen an Geld umgesetzt werden, und der 2. und 3. Stock des selben Hauses, an eine verlassene und ruinengleiche Fabrik erinnert. Auf den Märkten, wo inmitten der ärmsten Bettler am Straßenrand, die Reichen und Schönen des Landes auf die Touristen treffen, um mit den Händlern über ein Stück Stoff zu feilschen.

Ich denke der beste Weg um Krung Thep, wie Bangkok in Thailand auch genannt wird, kennenzulernen, ist sich einfach ins Getümmel zu stürzen und sich treiben zu lassen. Nachts, wenn die Parties zu Ende gehen, einfach ohne Plan los spazieren und sich von der Schönheit dieser Stadt überraschen lassen. So findet man sich plötzlich im Hinterhof einer Wohnanlage wieder, neben einem lauter aus Stroh geflochtene Körbe mit Hühnern drinnen, wo man vom lauten und nicht wirklich freundlichen Gebell eines Hundes vertrieben wird, nur um anschließend  auf den Mauern des Grand Palace herumzuwandern. Es gibt unendlich viele Begegnungen zu diesen frühen Morgenstunden. Mit den vielen Händlern, die bereits schon wieder beginnen ihre Stände vorzubereiten, ebenso schon erwähnte Hunde, die überall durch die Gassen streifen und auf der Straße schlafen, Ratten, Katzen, undefinierbare Kreaturen in den braunen Flüssen- ich tippe mal auf Warane, auch wenn es mehr nach Krokodil aussah. Und nach diesen wenigen, beinahe schon zu ruhigen Stunden, geht das bunte Treiben wieder von vorne los.

Sawadee kha und kop khun kha, my dear!

To be continued…

Hannah

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s