Einfach: Du.

Die Gedanken schwirren verloren im Kopf herum. Gefangen in der Unendlichkeit und doch so frei. Nichts scheint mehr so zu sein wie es einmal war. Die Welt einfach mal so auf den Kopf gestellt. Aus purem Zufall heraus, ungewollt und nicht geplant.

Bei jedem Schritt bist du da. Folgst mir wie ein Schatten, lässt mich nicht mehr los. Ich bin machtlos. Kann mich dir nicht verwehren, sehe alles um mich herum nur noch verschwommen wenn du nicht da bist. Wird alles erst wieder klar wenn ich mit dir sein kann.

Unbekannt und doch so vertraut. Jede Scheu gegenüber dem neuen ist verschwunden, wie weggeblasen. Ganz selbstverständlich bist du in mein Leben getreten und es ist als wärst du immer schon hier gewesen. Als ob du nie weggewesen wärst. Hast alles von mir gesehen und bist trotzdem geblieben.

„Ich bin gekommen um zu bleiben“, hast du gesagt.

Hier bist du nun. Fern und doch so nah. Wie lange wird es wohl dauern bis wir uns wieder sehen. Wiedervereint im Raum der Zeit schwebend, fremde Galaxien erkunden nur um danach wieder am Boden der Tatsachen zu landen. Und der ist hart. So hart, dass es wehtut. Doch was wäre die Liebe ohne den unendlichen Schmerz der mit ihr einhergeht. Er gehört zu ihr wie das Wasser zum Leben. Das eine ohne das andere nicht überlebensfähig. Im absoluten Gegenteil zu einander stehend ergänzt das Unmögliche das Mögliche. Und die Gedanken schweifen ab. So wie immer. Steigen auf wie heiße Luft. Und landen wieder bei dir.

Der Anfang scheint so nah und ich freue mich schon mit dir gemeinsam das Ende zu sehen.

Hannah

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